Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Schweinfurt

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Inhalt: Gleichstellungsbeauftragte

Logo für die Gleichstellung von Männern und Frauen

Nach Ablösung des Frauenfördergesetzes durch das Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG 05.12.2001) und Einführung des Gender Mainstreaming als Leitlinie politischen Handelns - Gender Mainstreaming heißt in allen Entscheidungen die Überlegung mit einfließen zu lassen in welchem Maße und wie unterschiedlich Frauen und Männer von einer Entscheidung betroffen sind - wurde aus der Frauenbeauftragten die Gleichstellungsbeauftragte kurz GleiB.

Die GleiB ist an allen sozialen, organisatorischen und personellen Entscheidungen zu beteiligen. Daraus ergibt sich eine ganze Palette von Aufgaben z. B. die Teilnahme an Besprechungen, an Begehungen und Bewerbungsgesprächen.
Die frühzeitige Beteiligung an Personalangelegenheiten wie Versetzung, Fortbildung, beruflicher Aufstieg oder vorzeitige Beendigung der Beschäftigung, die Aufstockung der Arbeitzeit für Frauen, die in der Regel nach der Elternzeit in Teilzeit arbeiten, später aber wieder in der Lage sind mehr Stunden zu arbeiten.

Seit Einführung des BGleiG werden beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Schweinfurt bei Ausschreibungen von Ausbildungsstellen und zu besetzenden Stellen Frauen besonders ermutigt sich zu bewerben. Bei entsprechendem Zugang von Bewerbungen wird die gleiche Anzahl an Frauen wie Männer zum Einstellungstest und Einstellungsgespräch geladen, an denen auch die GleiB teilnimmt. Beteiligung an allen sozialen und organisatorischen Angelegenheiten z. B. die Besetzung der Büroräume, eine familienfreundliche Teilzeit-Regelung oder Einrichten eines Telearbeitsplatzes.

Die GleiB ist beim Erstellen des Gleichstellungsplanes, der eine Bestandsaufnahme der beruflichen Situation von Frauen im WSA Schweinfurt aufzeigt aber auch Zielvereinbarungen beinhaltet um die Unterrepräsentanz von Frauen zu beseitigen. Der GleiB ist eine Stellvertreterin zu Seite gestellt worden, die bei Abwesenheit der GleiB die gleichen Rechte und Pflichten hat. Die GleiB kann jährlich eine Versammlung der weiblichen Mitarbeiterinnen einberufen, um über den Stand der Gleichstellung zu informieren.

Um die bestehende Unterrepräsentanz in technischen und handwerklichen Berufen abzubauen, sind der Wille zur Veränderung und die Mitarbeit aller Verantwortlichen nötig. Trotz der guten Schulbildung, den daraus resultierenden hervorragenden Abschlüssen und 350 Ausbildungsberufen entscheiden sich Schulabgängerinnen immer noch für typisch weibliche Berufe wie Bürokauffrau, Arzthelferin, Einzelhandelskauffrau und Friseurin. Berufsperspektiven liegen aber in nicht frauenspezifischen Berufen.

Die Leitungsebene, die Personalvertretung, die Schwerbehindertenvertretung und die Gleichstellungsbeauftragte sind aufgefordert, Frauen Beruf und Familie zu ermöglichen, sie nicht vor die Wahl entweder oder zu stellen.