Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Schweinfurt

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Inhalt: Abkürzungen & Begriffserklärungen

Abkürzungen:

BMVI

Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

WSV Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung
GDWS Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
WSA Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt
ABz Außenbezirk
BHf Bauhof
SB ... Sachbereich ...
WNA Wasserstraßenneubauamt
FMS Fachstelle für Maschinenwesen Süd
FGS Fachstelle für Geoinformationen Süd
UVH Unterer Vorhafen
OVH Oberer Vorhafen
HSW Höchster Schifffahrtswasserstand
ELWIS Elektronisches Wasserstraßen-Informationssystem
SlBS Schleusenbetriebsstelle
LZ Leitzentrale
UW Unterwasser
OW Oberwasser
UWO Unterwasser Oberlieger
VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen
VOL Verdingungsordnung für Leistungen
VOF Verdinungsordnung für freiberufliche Leistungen
VTA Visual Tree Assessment
LIS Liegenschaftsinformationssystem
PS Peilschiff

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Begriffserklärungen:

Strompolizei:
Vergleichbar mit der Straßenaufsicht bei den Autostraßen. Gegenstand der strompolizeilichen Ordnungsgewalt ist es alles zu regeln was die Bundeswasserstraße als Verkehrsweg betrifft, z. B. Freihalten der Wasserstraße von Hindernissen und Ufersicherung.

Schifffahrtspolizei:
Vergleichbar mit der Verkehrspolizei auf den Autostraßen. Die Durchführung wird von der Wasserschutzpolizei wahrgenommen. Abwehr von Gefahren für die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs. Regelt das Verhalten im Verkehr und welche Anforderungen an ein Schiff und dessen Besatzung zu stellen sind.

Staustufe:
Eine Staustufe ist eine Anlage zum Aufstauen eines Flusses zur Regelung des Wasserstandes flussaufwärts und flussabwärts. Eine Staustufe besteht aus Schleuse, Wehr, Wasserkraftwerk und Stauhaltung.

Schleuse:
Eine Schleuse ist Teil einer Staustufe, zu der außerdem ein Wehr und ein Wasserkraftwerk zur Stromgewinnung gehören. Daneben gibt es Anlagen, die Fischen und Sportbooten das Über-winden des Staus ermöglichen.

Wehr:
Ein Wehr ist eine Flusssperre, die das abwärtsfließende Wasser aufstaut und den Wasserstand reguliert. Zu einer Wehranlage zählen in den meisten Fällen außerdem ein Wasserkraftwerk zum Gewinnen von Strom sowie Anlagen die Fischen das Überwinden des Staus ermöglichen.

Schütz:
Verschlussvorrichtung an der Schleuse zur Regelung des Wasserdurchlaufs in die Schleusenkammer.

Ober-/Unterwasser:
Oberwasser und Unterwasser sind Fachbegriffe im Wasserbau wenn sich auf beiden Seiten eines Bauwerks Wasser befindet. Dabei wird der Bereich unterhalb der Schleuse als Unterwasser, der oberhalb als Oberwasser bezeichnet.

Drempel:
Mauervorsprung in einer Schleuse, über dem sich das bergseitige Schleusentor befindet. Damit beim Ablassen des Wassers aus der Schleusenkammer das Boot nicht auf dem Drempel aufsetzt und beschädigt wird, ist die Lage des Drempels an der Wand der Schleusenkammer markiert und bei Talfahrt zu beachten. Bei Bergfahrt sieht man den Drempel als Mauer unterhalb des bergseitigen Schleusentores..

Bergfahrt/Talfahrt:
Als Bergfahrt bezeichnet man eine Flussschifffahrt stromaufwärts. Die Schiffe die in diese Richtung fahren heißen Bergfahrer. Das mit dem Strom fahrende Schiff wird Talfahrer genannt.

Düker:
Ein Düker ist die Unterführung eines Rohres, z. B. Abwasser-, Trinkwasserleitung, unter einer Straße, einem Deich, einem Tunnel oder einem Fluss.

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