Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Schweinfurt

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Wasserstraßenüberwachung

Fahrgastanlagestelle in Marktbreit; bestehend aus Stahl; angebracht sind auch sogenannte Abweishölzer um die Schiffe vor Beschädigungen zu schützen; im Hintergrund: alter Verladekran (um 1800)

Um einen ordnungsgemäßen Zustand des Mains für die Schifffahrt zu erhalten und Beeinträchtigungen für die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs soweit erforderlich auszuschließen, sind alle Baumaßnahmen und Nutzungen im Bereich des Mains zu prüfen und zu überwachen.

Strom- und schifffahrtspolizeiliche Genehmigungen
Für viele Baumaßnahmen und Nutzungen am, im, über oder unter der Wasserstraße ist die Erteilung einer so genannten strom- und schifffahrtspolizeiliche Genehmigung (ca. 25 KB) erforderlich. Durch Auflagen und Bedingungen werden die Beeinträchtigungen für die Schifffahrt verhütet oder ausgeglichen. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt ist auf Grundlage des §31 Bundeswasserstraßengesetz (WaStrG) ermächtigt entsprechende Genehmigungen zu erteilen.

Zum Beispiel sind die folgenden Anlagen bzw. Maßnahmen in der Regel genehmigungspflichtig: Bau der neuen Mainbrücke in Karlstadt; Brücke ist über dem Main noch nicht geschlossen; auf dem Main fährt ein Großmotorschiff; Fertigstellung Ende 2006

Stellungnahmen zu Vorhaben anderer öffentlicher Verwaltungen
Bei Planungen anderer Behörden im Bereich des Mains sind von Seiten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Stellungnahmen abzugeben. Im Zuge von Landesplanungen, Regional
planungen, Raumordnungsverfahren und der Bauleitplanung ist eine Beteiligung als so genannter "Träger öffentlicher Belange" vorgeschrieben. Darüber hinaus wird das Wasserstraßen-
und Schifffahrtsamt bei den Planungen zur Ausweisung von Gebieten des Naturschutzes und der Landschaftspflege tätig und weist auf mögliche Unverträglichkeiten hin.

Wohngebäude und Hotel am Ufer des Mains in Schweinfurt

Stellungnahmen zu Vorhaben an Bundeswasserstraßen, soweit nicht der Bestand der bundeseigenen Grundstücke betroffen ist.
Auch bei Maßnahmen neben den Main-Grundstücken ist eine Stellungnahme abzugeben. Hierbei wird geprüft, ob das Vorhaben Auswirkungen auf den Main haben könnte; z. B.
dass im Bauantrag alle in den Bauordnungen vorgeschriebenen Grenzabstände eingehalten sind oder keine Baumaßnahmen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung betroffen sind.