Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Schweinfurt

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Inhalt: Schleusen

Schleuse Schweinfurt in geflutetem Zustand mit dem Steuerhaus. Was ist eigentlich eine Schleuse?
Eine Schleuse ist Teil einer Staustufe, zu der außerdem ein Wehr und ein Wasserkraftwerk zur Stromgewinnung gehören. Daneben gibt es Anlagen, die Fischen und Sportbooten das Überwinden des Staus ermöglichen. Damit vollbeladene Schiffe zu jeder Jahreszeit genug "Wasser unterm Kiel" haben, muss der Fluss auf verschiedenen Streckenabschnitten gestaut werden. Auf einer Strecke von ca. 200 (Fluss-) Kilometern überwindet der Main im Bereich des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Schweinfurt so einen Höhenunterschied von ca. 150 Metern.



Wie funktioniert ein Schleusungsvorgang:
Um eine sichere Schleusung durchführen zu können, wird der Schiffsverkehr über Funk und Schifffahrtszeichen gelenkt.

Bei der Talfahrt fährt das Schiff vom "Oberwasser" in die Schleusenkammer ein. geflutete Schleusenkammer; offenes Schleusentor (Wasserspiegel in der Schleuse ist genauso hoch wie der des Oberwassers)
Nach dem Festmachen des Schiffes und Schließen des Obertores kann der Schleusungsvorgang eingeleitet werden. geflutete Schleusenkammer; geschlossenes Schleusentor; der Schleusvorgang kann beginnen
Über das Entleerungssystem der Schleuse wird das Wasser abgelassen. Beginn des Schleusevorgangs; das Wasser innerhalb der Schleusenkammer wird langsam abgelassen
Hat sich der Wasserspiegel in der Kammer dem des "Unterwassers" angeglichen, wird das Untertor geöffnet. Das Schiff kann seine Fahrt fortsetzen. Schleusvorgang ist abgeschlossen, Wasser wurde abgelassen, Schleusentor geöffnet, Schiff kann ausfahren