Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Schweinfurt

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Inhalt: Erfassung Wasserstand und Abfluss

analoger Pegelschreiber (Lauhmannschreiber) zur grafischen Darstellung des OW, UW und UWO

Die Bestimmung und Registrierung von Wasserständen kann auf unterschiedliche Weise erfolgen (Latten-, Schwimmer-, Druck- und Ultraschallsystem).

Für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung wird der Bau und die Erfassung in der Pegelvorschrift geregelt. Danach ist der maßgebende Teil eines Pegels der Lattenpegel, der aus Pegellatte und Pegelfestpunkten besteht. Die Pegelfestpunkte dienen zur Einmessung des Pegels, d. h. durch sie wird die Lage des Pegels besonders seiner Höhe in einem Bezugssystem (Normalnull-Fläche) bestimmt. Der Messwert des Pegels wird auf einen definierten Horizont bezogen, das Pegelnull PN. Dieses wird so angelegt, dass auch bei den niedrigsten Wasserständen keine negativen Werte auftreten.

Für eine Registrierung, Anzeige oder Fernübertragung muss der Lattenpegel um Geräte und Einrichtungen ergänzt werden, die diese Funktionen übernehmen können. Hierbei muss auf die Übereinstimmung zwischen Lattenpegel und dem aufgenommenen Messwert geachtet werden. Die Abweichungen sollen im gesamten Wasserstandsbereich ± 1 cm nicht überschreiten. Die Pegel des WSA Schweinfurt registrieren mit Schwimmersystemen. Diese befinden sich zum Schutz vor Wind, Wellenschlag, Strömung und Treibzeug in einem Rohr, das über eine Öffnung mit dem offenen Gewässer in Verbindung steht. Die Wasserstandsänderungen werden von dem Schwimmer über Seil, Kette oder Band auf die Aufzeichnungseinheit übertragen.

Die analoge Aufzeichnung erfolgt auf Pegelbögen oder Pegelrollen. Beide besitzen Gittereinteilungen für Zeit und Höhe. Der Pegelbogen hat eine Zeitachse von 0 bis 24 Uhr. Er wird auf eine Walze aufgelegt, die einen Umlauf pro Tag macht.

Analoger Papierschrieb der Pegelgruppe A mit einem Winkelkodierer