Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Schweinfurt

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Inhalt: Unsere Wasserfahrzeuge

Aufsichtsboot "Pirol" des Außenbezirkes Volkach an der Schleuse Gerlachshausen Motorarbeitsschiff "Volkach" des Außenbezirkes Volkach beim Manövrieren in der Nähe von Grafenrheinfeld Bauhüttenschiff: Aufenthaltsort für Bauarbeiter beispielsweise in der Mittagspause (ähnlich wie ein Bauwagen an Land) Aufsichtsboot "Kleiber" des Außenbezirkes Haßfurt mit Peilrahmen

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Schweinfurt ist - wie der Name schon aussagt - auf das Wasser spezialisiert. Zum Betrieb und zur Unterhaltung der Strecke sowie der Anlagen wird zur Erledigung der Aufgaben neben entsprechenden Landfahrzeugen ein spezieller Wasserfahrzeugfuhrpark benötigt.

Der Zustand des Gewässerbetts, der Ufer und Anlagen, sowie die Lage der Schifffahrtszeichen (vor allem Tonnen) muss regelmäßig auf den ordnungsgemäßen Zustand kontrolliert werden. Diese Tätigkeit wird auch als "Strompolizei" bezeichnet. Dazu hat jeder Außenbezirk ein Strompolizeiboot (früher Aufsichtsboot). Es ist relativ klein (10 m x 3,60 m), aber sehr wendig und besitzt ca. 100 PS Antriebsleistung. Neben der Alleinfahrt (enkelt) kann dieses Boot auch kleinere Gefäße (Prähme) schieben.

Die Kontrolle der Schiffe und die Überwachung des ordnungsgemäßen Verkehrs bezeichnet man als "Schifffahrtspolizei".

Zur Unterhaltung des Gewässers stehen den Außenbezirken Typarbeitsschiffe ("Spatzklasse") zur Verfügung. Bei Durchführung der Arbeiten vom Wasser aus dient als Mannschaftsunterkunft ein so genanntes Bauhüttenschiff.

Zur sofortigen Kontrolle der Tiefe der Fahrrinne durch Abpeilung der Sohle bei Grundberührungen oder Havarien wird ein Peilrahmen verwendet. Dem jeweiligen Außenbezirksleiter obliegt die Verkehrssicherungspflicht auf seinem Streckenabschnitt. Zweimal im Jahr (Frühjahr, Herbst) wird eine Flächenpeilung mit dem Peilschiff "Johannes Kepler" durchgeführt. Die "Johannes Kepler" ist darüber hinaus auch überörtlich (z .B. Donau) im gesamten Bereich der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) - Standort Würzburg - (ehemals Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd) tätig.

Zu den vielfältigen Arbeiten am Wasser und an den Anlagen gehören vor allem auch nicht planbare Bagger- und Hebearbeiten, wofür vier Schwimmgreifer zur Verfügung stehen. Als Sonderkonstruktion ist der Schwimmkran/Löffelschwimmbagger "Waller" zu nennen. Dieses Gerät ist in der Lage extreme Lasten über weite Strecken zu heben und als Hydraulikbagger mit Stelzen in der freien Strecke als wirtschaftliches Feuerwehrgerät zu fungieren.

Zur Eisfreihaltung im Winter und somit zur Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs werden zwei Eisbrecher ("von Grassmann", "Angermünde") vorgehalten.

Die beiden Einsatzschwerpunkte bei Eis beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Schweinfurt sind zum einen die Spessartstrecke und zum anderen der Schleusenkanal bei Gerlachshausen/Volkach.

Für Bereisungen mit Behörden etc. und Kontrollfahrten (störende Lichter, Schifffahrtszeichen, Radar) sowie zu Schulungszwecken steht dem WSA Schweinfurt das Bereisungsschiff "Spessart" zur Verfügung. Dieses wird auch überörtlich im ganzen Bereich der GDWS - Standort Würzburg - eingesetzt.

Flächenpeilschiff "Johannes Kepler" bei PeilarbeitenMehrzweckarbeitsschiff Steinbeißer Schwimmgreifer "Stör" gegenüber des ABz Marktbreit Löffelbagger "Waller" beim Baggereinsatz in der Nähe von Marktbreit
Eisbrecher "von Grassmann" im Hafen des Bauhofes Nürnberg; Main-Donau-Kanal Bereisungsschiff "Spessart" während einer Fahrt zu Tal (flussabwärts)